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Beim Erfinder der Reiatkerze, Thomas Meister, Holzart GmbH, hat das Schaffhauser Querdenkerparadies zusammen mit der Fachhochschule Schaffhausen zum Creativworkshop geladen.

VON JÖRG RISER

2015-10-22 07.40.48

 

BIBERN – Kalt war’s gestern Mittwochabend in der offenen Halle von Thomas Meister, dem Erfinder und Produzenten der Reiatkerze, aber zumindest die Gehirne der Teilnehmer des Creativworkshops liefen heiss. Sie sprudelten nur so, die innovativen Vorschläge zur Entwicklung neuer Produkte auf der Basis eines getrockneten Holzstamms mit einem zentralen Loch – das Kernelement der Reiatkerze. Von Holzrädern für Autos, um Raser zu bremsen, bis zu iPhone-Hüllen, nicht alle Ideen dürften den Tag überleben. Aber auch wenn etliche Hirnerzeugnisse im Status der kurzlebigen Erheiterung stecken blieben; es gab doch auch ernsthaftere Kreationen, von denen einige vielleicht sogar (in einer späteren Phase) als realisationsfähig beurteilt werden. Und eines war ohnehin gewiss: Die Teilnehmer wurden spielerisch à la Casino Royal mit einer Methode zur Entwicklung kreativer Prozesse vertraut gemacht. Richtig befeuert schienen sie schliesslich in der Kälte von Bibern. Für das grosse Spiel sorgten das Schaffhauser Querdenkerparadies und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Gallen, beziehungsweise deren Institut für Innovation, Design und Engineering IDEE-FHS. Die Creativworkshops des Instituts sollen den Teilnehmern, in der Regel eng in die operative Tätigkeit eingebundene Menschen, helfen, noch verborgene Ideen sichtbar zu machen. Dabei wird das Wissen einer heterogenen Gruppe so kanalisiert und strukturiert, dass neue Lösungen entstehen. Die gegenseitige Inspiration ist ebenso wichtig wie die extrem unterschiedliche berufliche Herkunft der Teilnehmer. Schliesslich, meinte Roger Roth, Geschäftsführer des ITS Industrie- und Technozentrums Schaffhausen und Projektleiter für Technologieprojekte bei der Generis AG, sei ein solcher Workshop auch für die Bildung von Netzwerken wertvoll. Vor allem aber: Es konnte einmal der Kopf durchgelüftet werden; eine Voraussetzung, um zu neuen Ideen und Lösungen zu gelangen, und die Bekanntschaft mit dem kreativen Prozess dürfte nachwirken, in den eigenen Unternehmen, bei der Lösung eigener Probleme. Dass das ernsthaft-unterhaltsame «Spiel» auch viel Humor produzierte, war gewiss kein Nachteil. Und zwischendurch sorgten ja auch die Reiatkerzen für Wärme.

Copyright 22.10.2015

Was nur wenige wissen: Um die Zukunft in der Vermögensverwaltung zu erforschen, hat die UBS unlängst einen Think Tank lanciert. Man würde meinen, dass dort nur hochkarätige Spezialisten arbeiten. Weit gefehlt. Da sind viele Praktikanten am Werk.

http://www.finews.ch/news/banken/17120-ubs-think-tank-y-markus-iofcea-wealth-management-zukunft-bluelion-john-f-kennedy