Sie sind…

Unsere hiesige Industrie hat über die letzten 30 Jahre sehr erfolgreich unser ganzes Knowhow und unsere Innovationsfähigkeit verkauft und gut davon gelebt.
Nun wundert man sich darüber, dass die Käufer diese Technologien und Maschinen auch noch erfolgreich einsetzten und uns damit Kunden streitig machen.
Wollen wir unseren Wohlstand erhalten ist es höchste Zeit uns bezüglich Innovationsfähigkeit wieder in die vordersten Ränge zu arbeiten.
Grössere Unternehmen und Organisationen haben dies bereits erkannt und leisten sich zum Teil ganze Abteilungen um die notwendigen Innovationen möglich zu machen.
Aber grade für den schweizerischen Mittelstand ist dies vielfach kaum finanzierbar und so wird das Thema entweder delegiert oder noch schlimmer für unnütz befunden und entsorgt. Über die Zeit fällt dann die anfängliche Dynamik, Kreativität und Risikofreudigkeit immer mehr einem gefährlichen Optimismus zum Opfer. Im gesamten Unternehmen kommen die planmässigen Zahlen und die Bürokratie an die Macht – die Firma wird träge, satt und immer langsamer. Aber wieso etwas ändern? Die Geschäfte laufen ja gut. Und genau deswegen sind viele KMU’s in akuter Gefahr. Eine ganze Reihe von sozialen, demographischen, wirtschaftlichen und ökologischen Veränderungen haben eben erst angefangen ihre Wirkung zu zeigen.

  1. Viele Unternehmen basieren noch auf einem altmodischen Geschäftsmodel
  2. Die Folgen der Wirtschaftskrise in Südeuropa
  3. Ressourcen werden immer knapper
  4. Der Kampf um Nachwuchstalente wird immer schwieriger

Das sind nur einige der Herausforderungen, die heutige Unternehmen annehmen müssen, um zu überleben. Zu glauben, dass ein Unternehmen immer erfolgreich sein kann, ohne sich zu verändern, ist einfach nur naiv. Die Welt hat sich verändert und eine neue Ära hat begonnen. Unternehmen müssen sich entscheiden: Entweder passen sie sich an oder werden sie irgendwann verschwinden.
Und genau hier stellt sich nun die Frage wie ein KMU mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln seine sicher vorhandenen Ideen in die Realität umsetzten kann. Denn genau so entsteht ja schlussendlich Innovation. Man muss also den Status Quo in regelmässigen Abständen in Frage stellen. Aber vielfach ist genau das der schwierige Teil, insbesondere dann, wenn die Geschäfte noch gut laufen. Wie kriegt man Veränderungen zustande wenn der notwendige Leidensdruck fehlt? Wenn es aber gefährlich ist kritische Fragen zu stellen werden wir auch keine frischen Antworten kriegen. Und genau diese würden wir ja so dringend brauchen, denn sie führen direkt zur Innovation.

Die Definition von Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. (A. Einstein)

Die zweite Herausforderung in unserer arbeitsteiligen Welt ist die Zeit. „Mann“ von heute ist gut verplant und hat seine Agenda im Griff. Vor allem die Führungskräfte im mittleren Kader sitzen zwischen zwei Stühlen. Sie haben Verantwortung und können doch vieles nicht entscheiden. Darüber hinaus müssen sie gute Ergebnisse liefern. Innovationen bringen viel Ungewissheit mit sich und viele vermeiden – zu Recht –  solche Risiken einzugehen. Keiner möchte seine Karriere aufs Spiel setzen. Solange Fehler nicht belohnt werden, werden Führungskräfte Innovationen vermeiden.
Es bleibt kein Platz mehr für Ruhe, Musse und Raum. Es gibt keine Zeit für offene Gespräche und Kreativität. Man weiss ja wo es lang geht und gibt sich an dieser Stelle sicher keine Blösse. Dabei ist genau das ein weiteres grosses Problem. Wissen ist der Feind der Kreativität. Wenn ich sicher bin zu wissen wo die Reise hingeht, bin ich nicht mehr in der Lage wirklich kreativ zu sein.

Und genau hier setzt das Querdenkerparadies an.

Wir schaffen Zeit und Raum um in interdisziplinären Teams an konkreten Problemstellungen zu arbeiten. Wir hinterfragen was intern schon lange nicht mehr gefragt wird. Wir machen Deckel auf, die sich niemand traut aufzumachen. Wir reden mit Kunden die schon lange vergessen wurden.
Wir vernetzten Firmen und Branchen die vorher noch nicht einmal voneinander gewusst haben.

Kurz: Wir bringen Menschen mit Ideen zusammen.

Jens Björnsen

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